Warum ich nicht gendere

Frauen schätze ich sehr. Neben jedem erfolgreichen Mann steht nämlich eine Frau, die ihm sagt, was er zu tun hat. 😉 Was ich aber als ehemaliger Deutsch-Lehrer nicht leiden kann, wenn durch das Gendern Texte schwerer lesbar und teilweise nicht mehr verständlich werden. Und besonders Politiker verwenden beide Formen, damit sie mehr reden können und dabei weniger sagen.

Ein köstliches Beispiel dazu lieferte in den letzten Tagen Markus Hauptmann, ein von mir sehr geschätzter Kollege und Kabarettist in einem Posting via Facebook:

„… Der Basti begann wie immer zu sprechen:
„Liebe Österreicherinnen und Österreicher. In der letzten Woche waren Sie alle ganz liebe Österreicherinnen und Österreicher. Bald wird jede Österreicherin und jeder Österreicher eine Österreicherin oder einen Österreicher kennen, die ganz brave Österreicherinnen und Österreicher waren. Weil wenn Sie, liebe Österreicherinnen und Österreicher, keine lieben Österreicherinnen und Österreicher gewesen wären, dann hätte jede Österreicherin und jeder Österreicher, bald eine Österreicherin oder einen Österreicher gekannt, auf die seine Majestät Kaiser Sebastian der Kurze von Gottes Gnaden, böse gewesen wäre. Aber dadurch dass Sie, liebe Österreicherinnen und Österreicher so ganz voll ur brav waren, habe ich heute die Auferstehung für euch.
Ich eröffne (Trommelwirbel der anderen Drei am Rednerpult) hiermit das Klettergerüst am Spielplatz im Rathauspark, und das Strickwarenzubehörgeschäft Wopraschalik in der Hernalser Hauptstraße. Und jeder bekommt noch ein Blümelpickerl und einen Köstingerstempel. Das habt ihr euch verdient liebe Untertan…ähm Österreicherinnen und Österreicher. Herr Witzekanzler bitte!“ …“

Sein Ausschnitt aus „Die etwas andere Pressekonferenz“

Also, bei meinen personenbezogenen Daten sind Damen und Herren gleichwertig gemeint 🙂